Quilitz - Neu-Hardenberg - Marxwalde - Neuhardenberg

Die Ortschronik

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Neuhardenberg 1348 erstmals urkundlich erwähnt, liegt am Rande des Oderbruchs, 70 km östlich von Berlin. Der Ort erlebte mehrere Umbenennungen, anfangs Quilitz, ab 1815 Neu Hardenberg, von 1949 bis 1990 Marxwalde und seit 1991 wieder Neuhardenberg.
 
 
1348 - 1763
 
1348
Erste urkundliche Erwähnung von Quilitz im Zusammenhang mit der Zusicherung hergebrachter
    Zollabgaben für die Straßenfahrt der Stadt Müncheberg durch Markgraf Ludwig.
 
    1480
    Quilitz befinden sich mindestens drei Rittergüter. Überliefert sind die
    Namen: von Pfuel; von Schapelow; von Beerfelde.
 
    1574
    Erste nachweisbare Feuersbrunst in Quilitz.
 
    1625
Quilitz hat 625 Einwohner.
 
    1634
    364 Einwohner an der Pest gestorben.
 
    1644
    Erste urkundliche Erwähnung von Neu - Quilitz (heute Neudorf).
 
    1618 - 1648
    Zerstörung der drei Rittersitze im Dreißigjährigen Krieg. Nur 198 Einwohner
haben diesen Krieg überlebt.
 
1679/1681
    Kurfürstin Dorothea von Brandenburg - Schwedt (1618 - 1689) kauft die in Konkurs
    stehenden drei Rittergüter auf.
 
    1684
    Übertragung der Güter Quilitz an ihren Sohn Albrecht Friedrich, den späteren Markgrafen von
    Brandenburg - Sonnenburg (1672 - 1731).
 
    Um 1700
    Ausbaubeginn einer markgräflichen Sommer- und Jagdresidenz, um 1717 gänzlich eingestellt.
 
    1708
    Anlegung eines barocken "Schloss Garten" durch den Schwedter Hof- und Lustgärtner Jacob Grael
    (um 1667 - 1732) im Stil des holländischen Barock.
 
    1731
    Sohn Carl Albrecht Markgraf von Brandenburg - Sonnenburg (1705 - 1762) übernimmt alle
    Besitzungen und investiert erheblich in Quilitz.
 
    1734
    Quilitz hat wieder 831 Einwohner.
 
    1737 - 1747 
    Bau einer neuen barocken Saalkirche.
 
    1742-  1745
    Neue Wirtschaftsgebäude nach Entwürfen des bis dahin nicht bekannten
    Baumeisters Heyden entstehen.
 
    1744
    Markgraf Carl Albrecht erwirbt Neu – Quilitz.
 
    1746 - 1751 
    Wird durch den Markgrafen ein repräsentatives Amtshaus als Fachwerkbau mit Steinfassade errichtet.
 
    1754
    Ein weiterer Dorfbrand vernichtet Schule, Pfarrhaus und Kirchturm.
 
    1762
    Mit dem Tod von Carl Albrecht fällt Quilitz an die Krone zurück.
 
    1763
    In einer Inventarisierung wird der "Schlossgarten" als grasbewachsener Obstgarten
    mit 656 Obstbäumen bezeichnet.
                                                                                             
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1763 - 1814
 
 
18.04.1763
Joachim Bernhard von Prittwitz (1726 - 1793) erhält das Gut Quilitz von König Friedrich II. als Lehen für
dessen Rettung in der Schlacht bei Kunersdorf 1759.
 
1769
Prittwitz erhält das Lehnsgut als freies Eigentum (Allodifizierung)
 
Um 1770
Um- und Neubau verschiedener Wirtschaftsgebäude.
 
1785-1790
Erster Schlossbau als eingeschossige Dreiflügelanlage mit hohem Mansardedach, wahrscheinlich unter Beteiligung von Karl Gotthard Langhans (1732 - 1808)
(Die Prittwitzsche Familie bewohnte bis dahin bei ihren Aufenthalten in Quilitz noch das alte Amtshaus.).
 
ab 1790
Beginn der teilweisen Umgestaltung des Barockgartens in einen englischen Landschaftspark.
 
1792
Errichtung des Denkmals für Friedrich II. an der Rückseite des Schlosses nach Entwürfen von Johann Wilhelm Meil.
 
1793
Tod Joachim Bernhard von Prittwitz in Berlin. Beisetzung in der Gruft der Quilitzer Kirche. Universalerbin ist Gattin Maria Eleonore (1739 - 1799). Die Verwaltung übernahmen die beiden Söhne, die Aufsicht führte Friedrich Scheibel als örtlicher Rentmeister.
 
1797
Kauft der Sohn Friedrich Wilhelm Bernhard von Prittwitz für 400.000 Reichstaler den gesamten Besitz von der Mutter.
 
1798
Quilitz hat 1.024 Einwohner, die bis 1801 auf 1.225 ansteigen.
 
1798
Beginn der Tätigkeit des Küstriner Deichbauinspektors Gotthilf Friedrich Heyfelder (um 1765 - 1832) für die Vorbereitung von Dorferneuerungsarbeiten.
 
1800
Erste Bautätigkeiten des bis dahin unbekannten Gilly - Schülers Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) am Vorwerk Bärwinkel.
 
1801
Verlegung des ursprünglich um die Kirche auf dem Dorfanger gelegenen Friedhofs in den nördlichen Außenbereich des Dorfes.
 
09.06.1801
Ein verheerender Brand vernichtet fast das gesamte Dorf, einschließlich Kirche, Pfarr- und Schulhaus. Das Schlossgebäude bleibt unbeschadet.
 
1801- 1802
Der Wiederaufbau der neu geordneten Dorfbebauung (Edikt von 1795 - Mindestabstände der Gehöfte sind 38 m) mit Typen - Gehöften erfolgt nach den Plänen Heyfelders und des Rentmeisters Scheibel, die repräsentative Dorfmitte mit Gutshof, Schule, Pfarrhaus und Kirche nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel.
 
1806-1808
Französische Besetzung.
 
1807
Johann Boehmer (1779 - 1853) wird Pfarrer in Quilitz.
 
1809
Einweihung der neuen Kirche, anlässlich des 45. Geburtstages des Kirchenpatrons Friedrich Wilhelm Bernhard von Prittwitz.
 
1811
Erste Schullehrerkonferenzen mit Teilnehmern aus der Kur- und Neumark in Quilitz, die von Pfarrer Boehmer einberufen wurden.
 
26.10.1811
Prittwitz verkauft den gesamten Besitz für 303.715 Reichstaler an die preußische Krone und geht nach Oberschlesien.
 
1811-1814
Quilitz wird von einer "Königlichen Intendantur" verwaltet.

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1814 - 1945
 
03.06.1814
Der preußische Staatskanzler Karl August von Hardenberg (1750 - 1822) wird in den Fürstenstand erhoben.
 
11.11.1814
Während des Wiener Kongresses wird die Dotationsurkunde für die Herrschaft Quilitz von König Friedrich Wilhelm III. an Fürst Hardenberg ausgestellt.
 
1815
Umbenennung von Quilitz in Neu – Hardenberg.
 
1815-1817
Neugestaltung der Innenarchitektur der Kirche durch Schinkel.
 
02.11.1817
Feierliche Einweihung der Kirche in Anwesenheit des Staatskanzlers.
 
1820-1822
Umbau des Schlosses durch Karl Friedrich Schinkel.
 
1821-1822
Umgestaltung des Schlossparks durch Joseph Peter Lenné (1789 - 1866) unter Einflussnahme des Fürsten von Pückler - Muskau (1785 - 1871), sowie des englischen Gartengestalters John Addey Repton. Das Denkmal für Friedrich II. erhält seinen heutigen Standort.
 
1822
Der Staatskanzler stirbt während einer Dienstreise in Genua. Sein Sohn Christian Graf von Hardenberg - Reventlow (1775 - 1840) wird Standesherr.
 
1822-1823
Schinkel fertigt verschiedene Entwürfe für das Grabmal des Fürsten an.
 
1823-1824
Ein relativ schlichter Anbau an der Rückseite der Kirche wird zur letzten Ruhestätte des Fürsten.
 
1837
Der Neuhardenberger Stellmacher Christian Petersdorff (1819 - 1895) beginnt mit seinen Tagebuchaufzeichnungen. Sie geben Auskunft über seine Zeit, aus Sicht eines einfachen Bürgers.
 
1840
Der Neffe des Staatskanzlers, Carl Adolf Christian von Hardenberg (1794 - 1866), übernimmt das Anwesen.
 
1843
Auf Veranlassung Carl Adolf Christian Graf von Hardenbergs wird auf dem Kirchenvorplatz ein Obelisk aufgestellt.
 
1860 u. 1862
Theodor Fontane besucht Neu - Hardenberg und schreibt über das Schloss in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg".
 
1864
Neu - Hardenberg hat 1.565 Einwohner.
 
1866
Carl Hildebrand Christian Graf von Hardenberg (1827 - 1873) übernimmt die Standesherrschaft.
 
1867
Die 1802 von Schinkel errichtete Schule brennt ab.
 
1873
Carl Friedrich Graf von Hardenberg (1854 - 1912) erbt den Besitz.
 
1908
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhardenberg.
 
1911
Ernst Tietze (1887 - 1967) wird Lehrer in Quappendorf, später in Neuhardenberg. Er ist auch Heimatforscher und verfasst im Laufe der Jahrzehnte über 600 Publikationen.
 
1912
Cuno Graf von Hardenberg (1855 - 1921) tritt das Erbe der Standesherrschaft an.
 
1915
Neu - Hardenberg wir an das Elektronetz angeschlossen.
 
Um 1920
Neugestaltung des Schlossparks durch den damaligen Gartendirektor von 
Potsdam - Sanssouci, Georg Potente.
 
1921
Carl Hans Graf von Hardenberg (1891- 1958) erbt die Standesherrschaft Neu – Hardenberg.
 
1932
Reichskanzler von Hindenburg zu Besuch im Schloss.
 
1934
Baubeginn zur Errichtung eines Flugplatzes.
 
1937
Auf dem Flugplatz Neu - Hardenberg werden die in den Heinkel - Werken entwickelten ersten beiden raketengetriebenen Flugzeuge getestet, Testpilot ist Erich Warsitz.
 
20.07.1944
Attentat auf Adolf Hitler, einer der Mitverschwörer ist Carl Hans Graf von Hardenberg. Im Schloss finden zahlreiche vorbereitende Treffen statt. Gräfin Reinhild von Hardenberg fungierte dabei als Sekretärin ihres Vaters.
 
1944
Verhaftung von Carl Hans Graf von Hardenberg und Enteignung durch das NS - Regime. Anschließende Inhaftierung im KZ Sachsenhausen. Seine Tochter Reinhild wird wenig später ebenfalls verhaftet.
 
Februar 1945
Einquartierung des Stabes der 309. Infanterie - Division im Schloss.
 
17.04.1945
Einzug russischer und polnischer Einheiten in den Ort, es kommt zu Plünderungen.
 
22.04.1945
Befreiung Graf Hardenbergs durch sowjetische Truppen aus dem KZ.
 
1945
Das Schloss wird Schule. Ernst Tietze und Else Günther beginnen mit dem Unterricht

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1946 - 1990
 
1946
Bodenreform: Carl Hans Graf von Hardenberg wird ein zweites Mal enteignet.
 
Oktober 1946
Bei den Kommunalwahlen ergibt sich folgendes Ergebnis: CDU = 454 Stimmen; SED = 338 Stimmen, bis 1952 stellt die CDU den Bürgermeister
 
01.05.1949
Auf Beschluss der Gemeindevertretung wird der Ort in Marxwalde umbenannt.
 
1952
Gründung der ersten LPG.
 
1952-1953
Denkmalpflegerische Arbeiten an der Kirche.
 
1953
Abriss der durch den Krieg zerstörten "Schinkelscheune".
 
1954/55
Planungen der Deutschen Bauakademie zur Umgestaltung Marxwaldes zum "sozialistischen Musterdorf".
 
1957-1959
Marxwalde wird Garnison - Standort der NVA, Ausbau des Flugplatzes, Bau des ersten Neubauviertels.
 
1958
Tod Carl Hans Graf von Hardenbergs. Seine Beisetzung auf dem Familienfriedhof hinter der Kirche wird durch den Marxwalder Bürgermeister Karl Linse abgelehnt.
 
1959/60
Entfernung des Obelisken von 1843 vor der Kirche.
 
1963/64
Die ersten beiden Blöcke in der Karl - Marx - Allee (neben dem Schloss) werden übergeben.
 
1964-1967
Neuverputzung aller Fassaden des Schlosses.
 
15.05.1968
Übergabe der "Julian Marchlewski" Oberschule (August 2001 abgerissen).
 
07.10.1969
Einweihung des Kulturhauses der NVA, es steht für Veranstaltungen auch der Marxwalder Öffentlichkeit zur Verfügung.
 
1969
Eröffnung der HO – Kaufhalle.
 
1975
Übergabe der "Friedrich Engels" Oberschule (heute Grundschule).
 
1976
Bildung der LPG Tierproduktion und der LPG Pflanzenproduktion.
 
1976-1988
Restaurierungsarbeiten am und im Schloss durch die Bezirkskulturakademie des Bezirkes Frankfurt/Oder.
 
1978
Sigmund Jähn, Jagdflieger aus Marxwalde, fliegt als erster Deutscher ins Weltall.
 
1978
Übergabe einer neuen Turnhalle an der "Friedrich Engels" Oberschule.
 
1981/82
Bau und Übergabe des Wohnkomplexes Friedrich - Engels – Straße.
 
Juni 1984
Gemüseverarbeitungsanlage in Betrieb genommen.
 
1987
Mit 3.777 Einwohnern erreicht der Ort seine höchste Einwohnerzahl.
 
05.05.1988
Einweihung der Karl Marx Büste am Westende des Dorfangers.
 
1988
Übergabe des Jugend- und Freizeitklubs der LPG, Neugestaltung des Dorfangers vor der Kirche.
 
1988
Im Rahmen der "22. Arbeiterfestspiele" der DDR finden in Marxwalde die "11. Kulturfesttage der sozialistischen Landwirtschaft" statt.
 
1989/90
Die Wende im Ort verläuft friedlich.
 
16.01.1990
Gründung eines Bürgerkomitees Marxwalde.
 
Mai 1990
Dr. Albert Lipfert wird der erste Landrat des Kreises Seelow und 1994 Bürgermeister von Neuhardenberg.
 
22.07.1990
Erste Gedenkfeier nach über 40 Jahren für Graf und Gräfin von Hardenberg in der Kirche in Anwesenheit ihrer Kinder.
 
03.10.1990
Am Tag der deutschen Einheit übernimmt die Bundeswehr die NVA – Dienststelle.

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1991-2000

01.01.1991
Auf Beschluss der Gemeindevertretung Rückbenennung des Ortes in Neuhardenberg.
 
1991
Gründung des Vereins "Kultur - und Bildungsstätte Schloss Neuhardenberg" e.V.
 
21.10.1991
Urnenbeisetzung von Carl - Hans Graf von Hardenberg und seiner Frau Gräfin Renate auf dem Familienfriedhof hinter der Kirche.
 
1992
Neuhardenberg wird Amtssitz.
 
Dez. 1992
Auflösung des Garnison - Standortes durch die Bundeswehr.
 
1993
1. Neuhardenberger Flugplatzfest zu Pfingsten.
 
1994
Neuhardenberg wird an das Erdgasnetz angeschlossen.
 
1996
Nach erfolgter Rückübertragung des Schlosses an die Familie von Hardenberg erfolgt 1997 der Verkauf des Schlossareals an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV).
 
1997
Baubeginn und Übergabe der neuen Wohnviertel "Waldfrieden" und "Windmühlenberg", Bau einer neuen Turnhalle.
 
15.08.1997
Eröffnung des Heimathauses durch den Heimatverein.
 
August 1997
Die Hubschrauber der Bundeswehr starten vom Flugplatz mit Sandsäcken zur Rettung der Oderdeiche.
 
Dezember 1997
Abriss der drei Wohnblöcke neben Schloss in der Karl-Marx-Allee.
 
März 1998
Beginn der Rekonstruktion und des Wiederaufbaus des Schlossensembles.
 
01.05.1998
Eingliederung der Gemeinden Wulkow bei Trebnitz und Altfriedland als Ortsteile von Neuhardenberg durch Bürgerentscheid.
 
19.06. - 28.06.1998
Festwoche anlässlich des 650. Jahrestages der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes.
 
27.06.1998
Wiedereinweihung des Obelisken vor der Kirche, Geschenk des DSGV an die Gemeinde Neuhardenberg zum Ortsjubiläum.
 
August 1998
Flugmodell - Weltmeisterschaft auf dem Flugplatz Neuhardenberg, organisiert durch den Flugmodellsportclub Neuhardenberg e.V.
 
1998-2001
Trockenlegung, Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden, Dach- und Turmsanierung und Restaurierung der Außenfassade der Schinkelkirche, einschließlich Grabstätte für den Staatskanzler.
 
1999
Neuhardenberg hat ca. 2.800 Einwohner (ohne die eingemeindeten Ortsteile).
 
2000
Anlässlich des 250. Geburtstages des Staatskanzlers Fürst von Hardenberg präsentiert der Heimatverein die Ausstellung "650 Jahre Neuhardenberg" im Landtag in Potsdam.
 
04.06.2000
Der DSGV richtet ein Bürgerfest, zum 250. Geburtstag des Staatskanzlers auf dem Dorfanger, sowie einen Festakt in der restaurierten Orangerie aus.
 
18.06.2000
Brandenburgisches Sommerkonzert in der Kirche.
 
Juni 2000
Die Gesamtschule wird wegen Schülermangels geschlossen.
 

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2001-2016
 
Sept. 2000 - Okt. 2001
Neugestaltung der kleinen Karl-Marx-Allee, Abwasser, Beleuchtung, Straßendecke und Hofeinfahrten.
 
seit 2001
Rekonstruktion der Wohnblöcke in der Hermann-Matern und Ernst-Thälmann-Straße.
 
30.06.2001
Der Heimatverein Neuhardenberg gibt den mittlerweile siebenten Band der Studien zur Geschichte von Neuhardenberg "10 Jahre Neuhardenberg" heraus und veranstaltet das erste Geschichtsforum in Neuhardenberg.
 
August 2001
Abriss der Marchlewskischule im Neudorf und Einzug der Grundschule in die Friedrich-Engels-Schule.
 
Sept. 2001
Abschluss der Bauarbeiten am Schlossensemble.
 
22.09.2001
Tag der offenen Tür im Schloss Neuhardenberg, Tausende neugierige Besucher kamen, Bernd Kauffmann hielt eine Eröffnungsrede.
 
2002/2003
Neugestaltung des Angers und Straßenbauarbeiten im Neudorf, sowie Gestaltung der Nordseite der Karl-Marx-Allee.
 
29.04.2002
Briefmarkenpräsentation des Bundesministeriums für Finanzen zum 250. Geburtstag von Albrecht Daniel Thaer im Gartensaal des Schlosses, angeregt und organisiert durch den Heimatverein Neuhardenberg e. V.
 
08.05.2002
Feierliche Eröffnung des Schlosskomplexes durch den Bundespräsidenten Rau.
 
20.10.2002
Einweihung des restaurierten Sternenhimmels in der Schinkelkirche mit einem festlichen Konzert von Gidon Kremer.
 
27.06.-29.06.2003
Bundeskabinett Schröder tagt in Klausur auf Schloss Neuhardenberg.
 
28.06.2003
Sigmund Jähn übernimmt Baumpatenschaft in Neuhardenberg. Es werden die ersten Privatpostbriefmarken "200 Jahre Vorwerk Bärwinkel" und "25 Jahre Weltraumflug Sigmund Jähn" vorgestellt.
 
17.11.2003
Gründung der Bürgerinitiative PRO Flughafen Neuhardenberg.
 
09.07.2004
Bundeskabinett tagt erneut in Neuhardenberg.
 
04.12.2004
Orgelweihe der restaurierten Buchholz-Orgel in der Schinkel-Kirche.
 
07.03.2006
Briefmarkenpräsentation des Bundesministeriums für Finanzen zum 225. Geburtstag von Karl Friedrich Schinkel in der Schinkel-Kirche, angeregt und organisiert durch den Heimatverein Neuhardenberg e. V.
 
20.01.2007
Dr. Sigmund Jähn, erster Deutscher im All, wird Ehrenbürger von Neuhardenberg.
 
19.05.2007
Der Heimatverein Neuhardenberg unterzeichnet einen Partnerschaftsvertrag mit dem Verein "Z Biegiem Mysli" aus der polnischen Partnerstadt Mysliborz.
 
31.10.2007
Mit einem Festgottesdienst wird die 8-jährige Restaurierung der Schinkel-Kirche abgeschlossen. Es wurden 1,5 Millionen Euro investiert.
 
2008
50 Jahre Autohaus Minnich.
4. Keilerfest mit Jubiläumsfeier 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr.
Doppelsieg für die Firma Drees Agrartechnik, bisher einmalig in Deutschland, Bundessieg in der Rubrik Shell Service Award für Landtechnik und im Gefa Service Award für Kommunaltechnik.
 
2009
Klausurtagung des DGB im Schloss, Besuch von Kanzlerin Angela Merkel.
1. Sportfest der Kita aus dem Amtsbereich Neuhardenberg in der Gymnastikhalle.
Sonderausstellung vom Heimatverein 250. Jahrestag der Schlacht von Kunersdorf mit dem Titel "Vom Königsretter zum Standesherrn auf Quilitz".
75. Jubiläum des Flugplatzes Neuhardenberg, Heimatverein organisiert Geschichtsforum.
65 Jahre nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 Kranzniederlegung an der Grabstätte Hardenberg.
Sonderpostamt in der Grundschule "Am Windmühlenberg", Thema "Sandmännchen trifft Kosmonauten", anlässlich des 31.Jahrestages der Landung des ersten deutschen bemannten Weltraumfluges mit Sigmund Jähn.
20. Tour de MOZ führt unter anderem über den Flugplatz mit Besuch des Flugplatzmuseums.
Empfang polnischer Gäste aus Mysliborz anlässlich der 5-jährigen Partnerschaft mit Mysliborz.
 
2010
Schließung beider Turnhallen im Januar wegen starken Schneefallsin einem Hangar auf dem Flugplatz befindet sich eines der größten Fledermaus – Winterquartiere.
Schließung des Bürgerhauses und davon betroffen auch die Cockpit Bar und die Kegelbahn.
Ausstellungseröffnung in der Alten Schule, Motto "Puppen und mehr", 300 Puppen ausgestellt.
Finale der 1. Bundesliga Gewichtheben im dem Flugplatz-Hangar, mit Olympiasieger M. Steiner.
Die 3 Riesengemälde von Harald Schulze im Bürgerhaus werden abmontiert und auf dem Flugplatz eingelagert, sie wurden 1988 im neu  gebauten Jugend- und Freizeitclub angebracht.
Mietertreff für die Anwohner eines Wohnungsvermieters eingerichtet und eröffnet.
6. Bollenfüßlerfest in der Alten Schule mit Präsentation einer 3,65 Meter langen Rekordsocke.
SV Fortuna Neuhardenberg (Sportverein) begeht 20- jähriges Jubiläum.
5000. Stern in der Schinkelkirche bekommt eine Patenschaft.
Hubschrauber vom Typ MI-8 aus Peenemünde wird Bestandteil des Flugplatzmuseums.
 
2011
Pflege der Anger – Bäume wird fortgesetzt.
Beginn der Abrissarbeiten vom Bürgerhaus, um Platz für das neue Einkaufszentrum   zu schaffen.
Feuerwehr Neuhardenberg, Altfriedland und Quappendorf schließen sich zu einer Wehr zusammen.
Heimatverein präsentiert die Ausstellung "150 Jahre Post in Neuhardenberg".
25. Nachtwäscheball des NCV in der Turnhalle.
Grundschule beteiligt sich am "Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, Höhepunkt ist der Besuch  der Paralympics – Siegerin im Kugelstoßen Buggenhagen.
1. Amts – Kinderfest auf dem Gelände der Amtsverwaltung.
10. Neuhardenberg Nacht von der Stiftung Schloss Neuhardenberg.
Postagentur im Getränkemarkt "Grafe" öffnet am 1. August.
Aktionstag für den Radweg Neuhardenberg – Altfriedland auf dem Parkplatz des Kasernengeländes.
10. Preschburgfest.
Grundschule "Am Windmühlenberg" feiert 10 Jahre Standort Friedrich – Engels – Straße.
"GutsBäckerei" öffnet ihre Türen.
20. Jahrestag der Orts – Umbenennung und Gründung des Heimatvereins mit Gedenksteinenthüllung vor der Alten Schule, als Zeichen der festen Partnerschaft mit Hamminkeln.
Eröffnung des Einkaufszentrums, dazu gehören: REWE Supermarkt, „Schloss-Apotheke", Seniorentagesstätte der AWO, Friseur – Salon und ein Imbiss.
Heimatverein verausgabt anlässlich des 20- jährigen Bestehens einen Jahreskalender  mit Ansichten aus den drei Partnerschaftsgemeinden Neuhardenberg, Hamminkeln und Mysliborz.
Neueröffnung des "Landmarkt" in der ehemaligen REWE – Kaufhalle im November.
Weihnachtsmarkt auf dem REWE – Parkplatz.
 
Nutzung des Flugplatzes als Solarpark wird von der Gemeindevertretung beschlossen, Flugplatzmuseum wird in Richtung der B167 verlegt.
 
Sept. 2012
Auf dem Flugplatz und der ehemaligen Kaserne entstand auf 240 ha ein Solarpark.
 
2013
Neuhardenberger Steinurne genannt "Puppe" die seit 1990 vermisst wird, wurde wieder aufgefunden und vom Heimatverein an Schloss Neuhardenberg übergeben.
Netto – Einkaufsmarkt wird im April geschlossen.
Förderverein Schinkelkirche ergänzt am Obelisken vor dem Schloss das fehlende Medaillon.
nach Umzug des Flugplatzmuseums, bedingt durch den Bau des Solarparks, öffnet Museum neu.
neuer Flugplatz – Tower aufgestellt und in Betrieb genommen.
Denkmal "Mars und Minerva" nach 6 Monaten Restauration wieder im Schlosspark aufgestellt.
Heimatverein öffnet Sonderpostamt und präsentiert Sonderbriefmarke anlässlich " Tag des offenen Denkmals ", die Briefmarke zeigt einen Teil des Wandbildes, das an der Grundschule "Am Windmühlenberg" angebracht wurde.
Heimatverein transportierte vom Luftwaffenmuseum Berlin – Gatow eine MiG- 21 zum Flugplatz Neuhardenberg, der in der ehemaligen Sowjetunion entwickelte Abfangjäger soll restauriert werden.
Heimatverein präsentiert in der Orangerie des Schlosses neuen Bildband mit dem Titel "Neuhardenberg – Zeitreise in die Vergangenheit", Autor Dietmar Zimmermann.
Tag der offenen Tür im Asylbewerberheim/Gemeinschaftsunterkunft die ersten Asylbewerber sind in Neuhardenberg angekommen und wurden herzlich empfangen.
 
2014
Tag der offenen Tür im Flugplatzmuseum anlässlich 80 Jahre Flugplatz.
Kommunalwahlen, Detlef Korbanek wird Bürgermeister  eine Delegation ist zu Gast in Partnergemeinde Hamminkeln, offizieller Partnerschaftsvertrag wird vereinbart.
 
2015
Heimathaus wird aus finanziellen Gründen nach 17 Jahren an die Gemeinde zurück übergeben.
Heimatverein eröffnet in der alten Schule neue Sonderausstellung zum Thema "2. Weltkrieg", Sonderausstellung "Hardenberg" ein zweites Jahr weiterhin zu besichtigen. Gemeinde verkauft das Eckgebäude (ehemalige Gaststätte "Neues Leben").
Brandanschläge auf zwei Autos von den Mitarbeitern des Neuhardenberg Willkommenskreis und einer Mitarbeiterin des Asylbewerberheims.
14. Tour de Tolerance macht Halt am Schloss.
Offizielle Städtepartnerschaft in Hamminkeln unterzeichnet.
Besuch von Dr. Sigmund Jähn und Double Eberhard Köllner im Flugplatz- Museum
70jähriges Bestehen der Volkssolidarität, 5 Jahre Mietertreff, 15 Jahre Verein Neuhardenberg 2000.
 
2016
1. Wirtschaftsball des Amtes Neuhardenberg.
Eröffnung Sonderausstellung „Neuhardenberg 25 Jahre Heimatverein“ im Dorfmuseum Alte Schule am 22. März, Vorstellung der Jubiläumsbriefmarke der Märkischen Post und Einweihung der Geschichtstafel „Historische Dorfkerne“.
Sanierung Kita II zur Vorbereitung für Sanierung Kita.
Beginn der Sanierung Kita 1 (Kindertagesstätte).

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